Alle Touren des SAC Oberaargau
Sektionsmitglieder melden sich online zur einer Tour an. Klick auf entsprechende Tour - "Anmelden" - Mitgliedernummer eingeben
Mit der Anmeldung, stimmt der/die Anmeldende der Datenschutzerklärung zu.
Bitte überprüfe vor der Anmeldung, ob du den Anforderungen an die Tour in physischer und psychischer Hinsicht (Schwierigkeit und Ausdauer) gewachsen bist. Bei Unsicherheiten kannst du dich beim jeweiligen Tourenleiter melden.
Sonnenscheinskitouren
An schönen Wintertagen bei guten Verhältnissen finden die organisierten Sonnenscheinskitouren statt.
Tourenberichte mit Fotos und Videos
Texte und Bilder können alle Teilnehmer der Tour selbst hinzufügen. Hier geht es zur Anleitung...
Unsere Tourenberichte findet ihr mit Klick auf das Iconoder unter Bilder und Berichte.

Daniel Freudiger, Jugendchef
daniel.freudiger@bluewin.ch
032 633 01 69
Marco Nauer, Kursleiter J+S
nauer1981@gmail.com
Do 8. Jan. 2026
Eröffnungstour Oberdörfer
Nach den eisigen, vergangenen Frosttagen mit Schnee bis in die Niederungen und zeitweiligem Sonnenschein war für heute eher Tauwetter angesagt: zuerst noch etwas Schneefall und dann Regen bis auf 1500 m.
Was hatte Kari vor einem Jahr auf eine der Tourenbericht-Fotos geschrieben? – «auf wiedersehn, es war so schön…. nass!»
Bei der Hinfahrt räumte ein direkt vor uns fahrender Schneepflug von Welschenrohr bis nach Gänsbrunnen die Kantonshauptstrasse.
Trotz der sehr unsicheren Wetterprognose nahmen total 22 frohgelaunte SAC-Kameradinnen und Kameraden die diesjährige Eröffnungstour (gleichzeitig DoWa 455) auf den Oberdörfer unter die Füsse. Für eine Schneeschuh- oder gar eine Skitour hatte es zu wenig Schnee.
Beim Ausgangspunkt in Gänsbrunnen besammelten sich 18 Teilnehmende zur Langwanderung. Vreni G. war heute extra dafür aus Thun angereist; bravo Vreni. Nach der Begrüssung durch Reinhard (TL Langwanderer) starteten wir um 09:15 Uhr auf dem Themenweg «Husis Reise» bei knapp unter 0° C auf schneebedeckten Wegen in Richtung Subigerberg. Der Weg durch den schönen Wald bei ganz leichtem Schneefall genossen wir. Vorbei am Subigerberg mit der Vogelberingungsstation und dem Quellgebiet des Bantlibachs stapften wir auf dem verschneiten, windverwehten Strässchen bei Gegenwind zum Subigerberg, wo wir im Restaurant eine willkommene Kaffeepause verbrachten. Das Restaurant liegt auf der Sprachgrenze: ein Verkehrsschild mit dem Schweizer- und dem Solothurnerwappen und der Bezeichnung «LABINZ» weist darauf hin. Willst du ab hier weiter westwärts Richtung Court gehen, tu dois parler français, parce que tu as traverser le Röschtigraben. Margrit B. (kürzlich zum 2. Mal Grossmutter geworden) und Susanne (kürzlich Geburtstag gehabt) spendeten die Kaffeerunde inkl. den Gipfeli. Herzlichen Dank den Beiden und alles Gute!
Um 11:11 Uhr ging es weiter (der Wind blies jetzt von hinten); durch den schönen Oberdörferwald mit seinen geraden Buchenstämmen hoch in Richtung Oberdörfer. Auch dieser Weg war angenehm zu begehen und nicht eisig. Praktisch gleichzeitig mit den vier Kurzwanderern (Toni: TL Kurzwanderer) kamen wir beim Bärgbeizli / Auberge Oberdörfer an (2 h reine Wanderzeit). Reinhard war froh, mit der grossen Langwanderer-Gruppe das Ziel ohne Regen erreicht zu haben.
Die Kurzwanderer starteten ebenfalls in Gänsbrunnen, und stiegen via den Sonnen- und Buchenweg, und dann in westlicher Richtung via die Oberdörfer Weide zum Oberdörfer hoch.
Rein in die warme Stube! Die sehr netten Wirtsleute, Daniela Napoleone und Jean-Charles Christe, verwöhnten uns mit einem äusserst schmackhaften Fondue (Alternative: Älplermagronen). Hier oben isst man Fondue – semaine sans fondue, semaine perdue. Vorgängig gab es noch Nüsse. Im Spezialpreis von Fr. 23.- waren sogar noch «Gschwellti» und Tee à discrétion inbegriffen. Während wir drinnen gesellig zusammensassen, blies draussen der Wind und verwehte die Fahne, währenddem die Wolkendecke die Juragipfel berührte. Die via Seniorenkommission gespendete Kaffeerunde beendete den kulinarischen Teil; danke Toni (Senioren-Obmann).
Der gemeinsame Abstieg überraschte uns alle in dem Sinn positiv, dass es weiterhin trocken war und nicht regnete. Die Weiden waren ziemlich stark verblasen. Noch unter den Seilen des «Händschefrässer»-Skilifts hindurch, und schon waren wir beim Backi. Der Backiweg war mit Schnee bedeckt, welcher die darunter liegenden Wasserrinnen verdeckte, welche sehr «glitschig» waren. So ertönte es fortan x-mal: «Achtung, Rinne!» Gleichzeitig mit dem ersten Warnruf lag auch schon die erste Person am Boden, fein abgefedert durch den Rucksack. Genau nach einer Stunde Abstieg erreichten wir kurz vor 15:30 Uhr trocken und zufrieden unseren Ausgangspunkt.
Eine schöne Eröffnungstour 2026 durften wir gemeinsam erleben! Vielen Dank an alle für das schöne Zusammensein und an die Senioren-Kommission für die Organisation und die Durchführung - mit den besten Wünschen für viele tolle, gemeinsame Wanderungen im Jahr 2026.
Bemerkung: Kurz nach Beginn der Heimfahrt setzte der Regen ein. Danke Petrus!
Reinhard Hasler, Tourenleiter Langwanderung
Fotos von Brigitte, Margrit G., Reinhard
Do 4. Dez. 2025
Samichlausentour
(Auszug - der vollständige Bericht ist einsehbar unter:
www.sac-oberaargau.ch/sektion/Ortsgruppe Balsthal/DoWa)
Tourenbericht der Langwanderung (Bericht: Reinhard Hasler)
Pünktlich um 09:00 Uhr konnte Reinhard die 23 Langwanderer (16 DoWa’s und 7 Sektionsmitglieder beim Forsthaus Oberönz zur diesjährigen Samichlausentour begrüssen. Es lag zwar Hochnebel, aber wenigstens blieb es trocken bei Temperaturen im niedrigen, einstelligen Bereich. Die Wanderung verlief durchwegs auf guten Wegen und einigen Strassenabschnitten, oftmals durch waldiges Gebiet.
Der erste Abschnitt führte uns vom Forsthaus Oberönz in südlicher Richtung über die Hauptstrasse Bern – Zürich, und dann hinauf zur solothurnischen Exklave Steinhof, welche vollständig von Wald und dem Kanton Bern umschlossen ist. Im Dorfzentrum legten wir einen kurzen Halt ein. Dann ging es weiter zur Grossi Flue, dem grössten Findling im Mittelland: mit 1200 m3 und einem Gewicht von 3500 Tonnen wurde er vom Rhonegletscher aus dem Val de Bagne bei Marigny 180 km weit bis hierher transportiert. Daneben gibt es einen «Menhir», ein Mini-Matterhorn. Aus Angst, der Findling würde für den Eisenbahnbau zerstört, wurde die Grossi Flue 1869 von der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft erworben und unter Schutz gestellt. 1883 wurde der Schutz auf die ganze Gruppe ausgedehnt. Im Jahr 1905 führten diese Rettungsaktionen zur Gründung der Solothurner Naturschutzkommission – der ersten in der Schweiz. Dies gilt auch als Gründung des Solothurner Naturschutzes. Erst 1971 wurden alle Findlinge im Kanton Solothurn unter Schutz gestellt. – Noch auf dem Steinhof trafen wir auf eine Gruppe schwarzweisser, vom Aussterben bedrohter Pfauenziegen, eine typische Gebirgsziegenart. Einige der Tiere wurden gerade von den Bauersleuten zum Rest der Herde geführt und frassen genüsslich an Brombeerblättern und an frischen Tannentrieben im Wald.
Der zweite Abschnitt führte uns durch schönen Wald hinunter nach Seeberg und steil hinauf zur Kirche auf dem Seeberg mit der uralten Linde, wo wir den zweiten Halt einlegten. Die mehr als 500-jährige Linde mit einem Stammumfang von knapp neun Metern ist ein Wahrzeichen und wird im Volksmund «Reformationslinde» genannt. Bereits bei der Einführung des Christentums vor mehr als 1000 Jahren erklärte Karl der Grosse die Linde zum Baum der Liebe, des Glücks, der Schönheit und des Friedens. Die Seeberger Linde wird etwa alle 30 Jahre eingekürzt, was zu einem Wachstumsschub führt. – Der Eingang zur Kirche wurde bereits weihnächtlich dekoriert und der Kanon «Dona Nobis Pacem», gesungen von uns Wandernden, erfüllte den Kirchenraum feierlich. Am Grab von unserem ehemaligen Sektionsmitglied Sepp Bucher (1924 – 2019) gedachten einige von uns Sepp.
Im dritten Abschnitt kamen wir am Burgäschisee, dem Chlöpfimoos, dem Burghof und dem Burghölzli vorbei, kurz dem Seebach entlang, ehe wir Feldägerten und den Ausgangspunkt, das Forsthaus, um 12:10 Uhr erreichten. Die Teilnehmenden bedankten sich mit einem kräftigen Applaus.
Tourenbericht der Kurzwanderung (Bericht: Kurt Lehmann)
Pünktlich um 10 Uhr durften 10 Kurzwanderer der Samichlausentour den Weg in Richtung Burgäschisee antreten. Erste Schlüsselstelle war die Überquerung des Bächleins über einen etwas «schiefen» Metallrost. Kreuz und quer durchstreiften wir im Anschluss Wald und Wiese. Plötzlich standen wir vor einem Fahr- und Gehverbot infolge Holzschlags. Die Waldarbeiter unterbrachen kurz ihre Arbeit und erlaubten uns den Durchgang. Eine weitere Herausforderung für alle, da der Boden etwa 200 Meter lang von den schweren Fahrzeugen tief aufgerissen und matschig war. Wohlverdient haben wir so den anschliessenden «Kaffeehalt» im Seeblick genossen. Der Rückweg zum Forsthaus, auf dem guten Feld- und Fahrweg, erforderte keine nennenswerten Bemühungen mehr. – Danke den Teilnehmenden für ihr Verständnis und die ungetrübte Freude in guter Gemeinschaft.
Samichlausenfeier
Den Auftakt bildete ein feiner, reichhaltiger, schön dekorierter Apéro draussen um 12:15 Uhr. Die Fleisch- und Käseplatten verleiteten möglicherweise dazu, dass man in seinem Magen etwas zu wenig Platz für das anschliessende Essen liess. Ein Gläschen Weisswein, ein Glas Orangensaft oder doch lieber ein wärmender Tee; für jeden Geschmack war gesorgt. Auch Kathrins Speckzopf sowie das Brot schmeckten vorzüglich.
Um 13:00 Uhr ging’s zum Essen und somit in die ersehnte Wärme. Das Chlausenteam hatte alles prima vorbereitet: das erfahrene Küchenteam mit Margrit G., sowie Silvia und Fritz Bernhard zauberten einen feinen Salat zur Vorspeise und Hamme mit Härdöpfusalat zum Hauptgang. Wer mochte, konnte Nachschlag haben. Und Toni täschte den Anlass prima. Das erstmals besuchte Forsthaus Oberönz erwies sich mit der Küche, Toiletten und genügend Platz als sehr gute Lösung, auch dank guter Erreichbarkeit und vorhandenen Parkplätzen.
Plötzlich erschien unüberhörbar der Samichlaus und lobte die Küchenmannschaft für ihren tolle Arbeit, Annette und Ruedi Ramseier für das Zurverfügungstellen ihres Beamers an die OGB, Kurt Mägli – den Paparazzi, Max für treue Chauffeurdienste, Andy B. für seine über 300 DiWa- und neu auch noch DoWa-Leitungen. Weiter sprach er die Tatsache an, dass wir alle älter werden und hin und wieder die Wanderstöcke, den Rucksack oder die Mütze vergessen. Auch wir danken dem Samichlaus, dass er uns besuchte, die Ruten zu Hause liess und freuen uns auf das nächste Mal.
Zum Schluss des Anlasses gab es Kaffee in allen Varianten; der Kaffee avec fand regen Absatz. Die feinen Kuchen von unseren Meisterbäckerinnen schmeckten hervorragend. Ein herzliches Dankeschön an alle, welche zu diesem gelungenen Anlass etwas beitrugen.
Reinhard Hasler
Fotos von Brigitte und Reinhard
Sa 29. Nov. 2025
Jugend+ und Familien-Jahresabschluss in Waldhütte
Der kurzweilige Samstag hat allen fast 30 Teilnehmenden eine riesige Freude ins Gesicht gezaubert und wartete immer wieder mit neuen Überraschungen auf!
Nach dem geselligen Fondue-Essen gab’s ein Lotto, danach wurden Bilder und Eindrücke vom vergangenen JO-Jahr aufgezeigt und zum Schluss die “Spezialpreise” von den Touren dieses Jahres verliehen. Merci euch allen für’s Mitmachen.
So 9. Nov. 2025
Höhlentour Nidleloch
Höhlentour Nidlenloch
Tourenbericht Höhlentour Nidlenloch
Pünktlich um 09.00 versammelten sich, 17 Kinder und 7 Erwachsene, bei der Talstation der Weissenstein Godelstation in Oberdorf, für die bevorstehende Höhlentour im bekannten Nidlenloch auf dem Weissenstein.
Die Vorfreuden auf das bevorstehende Abenteuer, war allen Teilnehmern anzusehen. Mit grosser Motivation ging es mit den „Gondeli“ es auf den Hausberg des Kanton Solothurns. Von wo aus, sich dann die ganze Gruppe, Richtung „Hinterer Weissenstein“ aufmachte. Wo man nach ca. 40 Minuten mehr oder weniger geschlossen ankam.
Im Keller des Bergrestaurants „Hinterer Weissenstein“, wurden die „sauberen Kleider“ durch die „Arbeitskleider“ für die Tour ersetzt. Nach einem kurzen Aufstieg, waren wir dann endlich beim Höhleneinstieg, welcher mit einem Stahltor verschlossen war. Nach dem Dani das Stahltor geöffnet hatte, konnten wir das erste Mal einen Blick in die dunkle Höhle wagen.
Nach einer kurzen Instruktion von Dani, ging das Abenteuer Höhlentour dann los. Die ersten Meter hatten es gleich in sich, steil und rutschig ging es gleich an Ketten hinab. Nach dem nach kurzer Zeit alle die Eingangspassage überwunden hatten, konnte man das erste Mal kurz durchatmen, und die Faszination „Höhle“ in sich aufnehmen.
Nun ging es immer tiefer ins „Nidleloch“ hinein, von nun an wurde die Beweglichkeit von jedem einzelnen getestet. Rutsch, kriechen, klettern alles wurde die nächsten 5 Stunden von einem abverlangt. Das „Nidleloch“ bietet alles was man von einer Höhle erwartet, enge Gänge wo man durchkriechen muss, grosse Hallen wo man problemlos mit einer Gruppe von 24 Leuten Mittagessen kann, Passagen wo man hinunterrutschen muss.
Eine kleine Gruppe von kann Mutigen wagten sich noch durch eine ca. 5meter lange sehr sehr enge Passage, wo man sich wirklich durchwinden musste und nicht mehr sehr viel Platz zwischen Körper und Fels übrig war.
Nach 5 Stunden war dann das Abenteuer Höhle zu Ende und die ganze Gruppe versammelte sich beim Spielplatz des Bergrestaurants. Warum wir für die Tour „Arbeitskleider“ angezogen hatten, konnte man nun allen Teilnehmern ansehen. Einige der Teilnehmer waren sehr dreckig, das gehört aber dazu und zeigt den vollen Körpereinsatz.
Um sich nach der Tour wieder etwas aufzuwärmen, gab es zum Abschluss der Tour noch etwas im Raustaurant. Danach ging es bereits wieder Richtung Weissenstein, wo wir dann alle sehr zufrieden ins „Gondeli“ Richung Oberdorf stiegen.
Tourenbericht: Marco Nauer
Mi 1. Okt. 2025
Mieschflue 2154m
Einsame Wanderung hoch über dem Färmeltal zur Mieschflue. Diesem Tourentipp folgen sieben Bergler (innen) aus dem Oberaargau. Wir reisen ins Simmental nach Matten. Dort dominiert am Morgen der Hochnebel, jedoch über dem Färmeltal grüsst uns das Rothorn in der strahlenden Sonne. Es sollte ein Glanztag werden.
In gemächlichen, stetem Schritt gewinnen wir über einen steilen Waldweg rasch an Höhe. Nach einer kurzen Rast auf dem Dachboden führt uns bald ein schmaler, ausgesetzter Weg durch prächtigen Bergwald zur Abzweigung Allmi 1590m. Nochmals steil schlängelt sich der Weg hinauf zur Waldgrenze und weiter vorbei an der Alp Heuw Eggli zur gleichnamigen Passhöhe 2074m. Entgegen meiner Erwartung ist der folgende Pfad zum Gipfel schneefrei und gut begehbar. Wenige Nebelbänke verhindern auf dem Pik eine Rundumsicht; lassen uns aber die Freude nicht eintrüben. Hier begegnet uns der erste und einzige Bergler auf der ganzen Tour!
Zurück auf der Passhöhe wählen wir den Abstieg Richtung Blankenburg. Am Fusse des Gandhore halten wir Mittagsrast. Der Wind frischt auf und weiter steigen wir über Alpweiden und herbstlich, müstische Waldpartien ab. Nach sieben Stunden erreichen wir müde und zufrieden Blankenburg und reisen bereichert wieder nach Hause.
Herzlichen Dank an alle für das gute Gelingen dieser Tour.
Teilnehmer: Annelies, Heidi, Hedi, Barbara, Fred, Marcel, TL und Bericht: Viktor
Sa 20. Sept. 2025
Sparrhoru (30x3000)
Spontan hat sich unsere Tourenleiterin Heidi entschieden, die Tour vom Juli nachzuholen. Schliesslich sollen die 30x3000 erreicht werden. Ihrem Aufruf sind sieben Mitglieder gefolgt. So konnten wir bei schönem Wetter von Belalp zum Sparrhoru aufsteigen.
Beim Tyndalldenkmal gab es einen kurzen historischen Rückblick. Anschliessend wandern wir weiter dem Ziel entgegen. Auf dem Sparrhoru durften wir einen wunderschönen Rundblick geniessen. Etwas erschreckend ist der Rückgang der Gletscher deutlich zu erkennen. Der Oberaletschgletscher wie auch der Aletschgletscher haben sich stark zurückgezogen.
Nach einer langen Mittagspause bei schönstem Wetter auf dem Gipfel geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Leider hat das Hotel Belalp eine geschlossene Gesellschaft, so kommen wir erst bei der Gondelstation zu einem Kaffee.
Ein Dankeschön an unsere Tourenleiterin Heidi
Teilnehmer: Alfred, Erich, Heidi, Jean-Paul, Ruth, Peter, Ursula
Mi 17. Sept. 2025
Klettern im Alpstein
„Klettern im Alpstein“ im festen, griffigen Fels in wunderschöner Umgebung hiess es in der Ausschreibung. Diesem Angebot folgten Annelies, Fred und ich als TL und reisten in die Ostschweiz nach Wildhaus. Von der Gamplüt, die wir mit der Gondel erreichen, starten wir vollbepackt bei eitel Sonnenschein zum rund 2 stündigen Aufstieg zur Zwinglipasshütte.
Zum Aufwärmen klettern wir am Nachmittag einige SL im nahegelegenen Klettergarten. Allerdings weht ein eisiger Wind und lässt uns so auskühlen, dass wir fröstelnd zum Nachtessen erscheinen… Die Hüttencraw versorgte uns freundlich und umsichtig. So war der Aufenthalt sehr angenehm.
Bei strahlendem Wetter wanderten wir am nächsten Morgen über den Chreialpfirst zum Einstieg der Rosakante (benannt nach einer Serviertochter namens Rosa von der Bollenwees).
Die luftige Kletterei über 5 SL im griffigen, tadellosen Schrattenkalk erfreute uns sehr. Spärlich sind die Haken gesetzt und es ist ratsam die Route zusätzlich mobil abzusichern. Der Abstieg (4x 40m abseilen) konfrontierte uns mit dem Alptraum , wenn sich die Seile beim ausziehen verklemmen. Zum Glück gelingt es mir 10m aufzusteigen um das Problem zu lösen. Erleichtert erreichen wir bald den Ausstieg. Der Abstieg zieht sich in die Länge und nach 2 Stunden treten wir müde in die Hundsteinhütte ein.
Gut versorgt und erholt vom Vortag steigen wir am Morgen bei zunehmender Wärme zum Sektor „Neu-neu“ am Mittelgipfel der Widderalpstöck auf. Nach ein paar SL Plattenkletterei beugen wir uns der Hitze und fühlen uns gesättigt. Gemütlich steigen wir via Hütte – Stiefel – Sämtisersee nach Brülisau ab und treten die Heimreise an.
Vielen Dank an Annelies und Fred für das gute Gelingen.
Bericht: Viktor TL / Fotos: Annelies
Mo 18. Aug. 2025
Alpenhauptkamm Süd Teil 2 (Cervinia - Hospiz Gr. St. Bernhard)
Nur noch zu Zweit brechen wir am Dienstag Morgen im Rifugio Barmasse auf nachdem Ursina und Jean-Pierre am Vortag ab Cervinia in die Schweiz zurückgereist sind. Das intensive Morgenrot kündet einen Wetterwechsel an. Der Regenradar meldet ab 15 Uhr das Eintreffen einer Gewitterfront. Darum verzichten wir unterwegs auf lange Pausen. Das Höhenprofil der Etappe zum Refugio Cueney gleicht einem Sägenblatt. Auf – ab – auf – ab – auf – ab…. und das Dessert wartet am Schluss. Die Querung eines steilen, fels- und runsendurchsetzten Kessels auf einem exponierten Pfad. Wir sind bis zu dieser Stelle gut im Zeitplan unterwegs. Im genannten Abschnitt müssen wir einem Sizilianer gut zureden, der an Höhenangst leidet. Mit viel Aufmunterungen und indem wir ihn zwischen uns laufen lassen bringen wir in durch die exponierte Stelle. Gerade nach rechtzeitig. Kurz nach Eintreffen im Rifugio trifft auch das Gewitter mit intensivem Regen ein. Die Hütte als Steinbau mit ihren 25 Schlafplätzen ist einfach eingerichtet. Ein richtiger Gegenpol zur modernen Rothornhütte.
Da alle Wanderer am Mittwoch Morgen früh aufbrechen wollen, hat der Hüttenwart für alle ein Thermos Frühstück bereitgestellt. Für 10 Personen um viertel nach sechs das Morgenessen bereitstellen liegt nicht drin. Bevor wir vom Col de Vessonaz nach Oyace absteigen können, müssen wir den Col de Chaleby überwinden. Das Gewitter hat sich verzogen, aber es wabbert viel Gewölk um die Gipfel und für Nachmittag ist wieder Regen angesagt. Wir kommen flott voran. Der Wanderweg durchs Val de Vessonaz ist nach dem Pass steil aber unten auslaufend und von guter Qualität. Er dient im unteren Teil auch der Erschliessung zweier Alpen. In Oyace stehen wir nach einer Biegung knöcheltief im Schlamm. Ein Murgang hat am Vorabend Gehöfte und Wiesen oberhalb des Dorfes überführt. Vorsichtig suchen wir einen Weg durch die Schuttkegel. Die örtliche Feuerwehr ist mir schwerem Gerät am Aufräumen. Die Strasse ab Oyace zum Talschluss ist gesperrt. Da wir in Oyace keine Unterkunft buchen konnten fahren wir mit dem Bus nach Valpelline und steigen zu Fuss noch einmal 300 Höhenmiter ins Hotel in Ollomont auf. Bei nur drei Busverbindungen im Verlauf des Tages sind wir zu Fuss schneller als lange auf den Bus zu warten.
Die Etappe von Oyace nach Ollomont lassen wir aus und nehmen am Donnerstag Morgen die letzte Etappe in Richtung Gr. St. Bernhard Pass in Angriff. Unterdessen haben wir uns daran gewohnt, dass die Auf- und Abstiege steil sind. In gleichmässigem Rythmus steigen wir zum Col de Champillon auf. Erosion hat im oberen Teil den Wanderweg ausgefressen. Der Untergrund ist weniger durchlässig als an den Vortagen. Im Abstieg müssen wir Gas geben, um in Saint-Oyen den italienischen Bus von 14.40 Uhr Bus zum Pass nicht zu verpassen. Zufrieden sitzen wir im Bus und lassen uns vom ÖV zurück in den Oberaargau transportieren.
Eines sind wir uns sicher – nächstes Jahr geht es weiter in Richtung Courmayeur und Monte Viso.
Do 14. Aug. 2025
Alpenhauptkamm Süd Teil 1 Mattmark - Cervinia (Rifugio Barmasse)
Zu viert starten wir am Donnerstag Nachmittag auf der Mattmarkstaumauer in Richtung Süden, dem Monte Moro Pass. Die Schauerwolken sind uns dicht auf den Fersen, doch wir erreichen das rettende Hüttendoch des Rifugio Oberto Maroli, bevor die ersten Tropfen aufs Blechdach trommeln. Sicher hat die Madonna mit dem 8 Sternen auf dem Pass den Regen aufgehalten.
Am Freitag Morgen präsentiert sich die wuchtige Ostwand des Monte Rosa im Licht der aufgehenden Sonne. Mit der Seilbahn fahren wir nach Macunagna runter und sparen uns den Abstieg zu Fuss. Der Weg über den Passo del Trulo nach Alagna ist lang genug. Während dem 1. Weltkrieg von den Alpini als Maultierweg gebaut, ist der Pfad immer noch gut erhalten und erleichtert das Vorwärtskommen. Aber die Sommertemperaturen lassen den Schweiss in Strömen fliessen. Müde kommen wir im Rifugio Pastore an und geniessen das Znacht und die weichen Betten der schmucken CAI Unterkunft.
Der Samstag Morgen beginnt wieder mit einem Abstieg, doch diesmal talaus nach Alagna, bevor wir Richtung Westen nach Peccia abbiegen. Die ganze Region wurde früher von den Valsern besiedelt. Baustil und Geländebezeichnungen sind Zeitzeugen jener Zeit. Ein eindrücklicher Höhenweg von Walser-Weiler zu Weiler bringt uns zum Talschluss. Die Brunnen sind mit Suppenkellen ausgerüstet, damit die durstigen Wanderer das Quellwasser einfach schöpfen können. Der folgende Aufstieg zu Ospizio Sottile, vorbei am Bergsee Lago della Balma ist steil. Auf dem höchsten Punkt verlassen wir das Piemont und betreten die Provinz Aostatal. Der Abstieg nach Gressoney ist steil, dafür nicht allzu lang. Ein Bus bringt uns hoch ins Tal nach Gressoney Trinité, unserem Etappenziel.
Am Sonntag treffen wir im Aufstieg auf den Via Alta N° 1, der deckungsgleich mit dem Sentiero Itailano südlich des Hauptkamms bis nach Courmayeur verläuft. Der Aufstieg ist erneut steil und schweisstreibend. Vom Col Pinter aus dem Übergang nach Saint Jaques steigen Ursina und ich zum Monte Pinter hoch, um ein weiteres Mal den 30x3000m Banner aufzuspannen. Im Abstieg zur Alpe Ostafa müssen wir beim Lago Pinter einen Badehalt einlegen. Zum ersten Mal auf der Tour kommt das Matterhorn ins Blickfeld. Ab der Alpe Ostafa gönnen wir und sie Talfahrt mit der Gondelbahn. Der morgige Tag wird wieder streng.
Cervina heisst am Montag das Ziel für Jean-Pierre und Ursina – respektive die Bergbahnen, die zurück in die Schweiz führen. Doch zuerst müssen wir südlich des Zermatter Breithorns bis auf 3000 m aufsteigen um in die Geländekammer von Valtournenche zu gelangen. Inmitten einer 1000 köpfigen Schaf- und Ziegenherde am Gran Lago machen wir Mittagsrast, bevor wir den höchsten Punkt erreichen. Von einem Schritt zum anderen befinden wir uns im Skigebiet mit seinen planierten Pisten und Transportinstallationen. Wir wandern runter zur grossen Mittelstation Plan Maison. Dort verabschieden sich Jean-Pierre und Ursina in Richtung Schweiz, während Jürg und Ursula mit der Gondel nach Cervinia runter fahren.
Ein komplett überfüllter Linienbus bringt uns nach Valtournenche runter. Zum Dessert folgen nun noch gut 600 Höhenmeter Aufstieg ins Rifugio Barmasse am Stausee Cignana. Die Nacht in den schwankenden Doppelstockbetten in einem Schlag mit vier Profischnarchlern ist wenig erbaulich.
So 10. Aug. 2025
Unteres Äschenhorn (30 x 3000m)
Nach einem schweisstreibenden Aufstieg an der prallen Sommersonne werden wir 8 Oberaargauer in der Rothornhütte herzlich begrüsst. Auf grosses Interesse stösst der zerlegbare, 2.8 m lange Fäkalienstopfer aus unverwüstlichem Chromstahl. Er hilft in Zukunft der Hüttencrew verstopfte WC Leitungen zu entstopfen. Gwunderigen Touristen haben wir die Rohre als neuen Blitzableiter für das Zinalrothorn verkauft.
Zeitgleich mit den Zinalrothorngängern verlassen wir am Montag Morgen die Hütte in Richtung unteres Aeschjoch. Die Abstrahlung über Nacht war aufgrund der hohen Nullgradgrenze ungenügend. So trägt der Firn nicht durchwegs. Gegen halb sieben stehen wir auf dem Gipfel des Unt. Aeschhorn, einem weiteren 3000er der Aktion 30 x 3000 m. Eine hübsche Gratkletterei im Schwierigkeitsgrad WS bringt uns abwärts an den Fuss des SE Grates. Der folgende Abstieg über Gletscherschliffplatten und losen Schutt ist kräftezehrend. Wir sind froh sobald es das Gelände zulässt in den Wanderweg zum Platthorn queren zu können. Der hausgemachte Eistee im Hotel Trift verschafft unseren ausgetrockneten Kehlen Linderung. Der Rückweg nach Zermatt ist Formsache aber immer wieder eindrücklich.
Bei der Tour dabei: André, Maurice, Steve, Manuel, Sina, Rhea, Yael und Guggi
Sa 2. Aug. 2025
Gross Bigerhorn (30x3000)
Unsicheres Wetter, Schnee bis auf 3000m und Temparaturen den ganzen Tag unter der Nullgradgrenze. So präsentierte sich der Wetterbericht die Tage vor der Tour. Die Tourenleiteirn teilte uns mit, dass bei Glatteis auf dem Gipfel, die Tour etwas angepasst wird. Anstelle des grossen Bigerhorn, werden wir dann das kleine Bigerhorn (3’182m) anpeilen. Absagen wollte unsere Tourenleiterin nur, wenn es nicht anders geht. Und es ging anders.
Mit leichtem Nieselregen sind wir noch einem Startkaffe in Grächen losmarchiert. Bei Gasenried begann der steile Aufstieg, dafür endete der Nieselregen. Und von da an ging es gemütlich aber stetig, bei trockenem Wetter zur Bordierhütte hoch. Im oberen Teil werden wir von einigen Stseinböcken begrüsst, welche in aller Ruhe fast in Greifnähe zum Weg grasen. Nach ein paar Stunden Anstrengungen haben wir die rund 1’400 Höhenmeter schliesslich geschafft und sind gut in der Hütte angekommen. Es blieb noch genügend Zeit für den geselligen Austausch.
Tatsächlich hat es oben auf den grossen Bigerhorn noch Schnee und bei den gemeldeten Temparaturen sicher Glatteis. Darum wird die Tour wie angekündigt angepasst. Dadurch können wir etwas länger schlafen und nehmen kurz vor 8 Uhr den Aufstieg unter die Füsse. Schon bald erreichen wir den Gipfel und geniessen die Aussicht auf den frisch verschneiten Nadelgrad und die Kette mit dem Weisshorn auf der andern Talseite.
Anschliessend ging es wieder talwärts. Da die Gipfeletappe etwas verkürzt war, wanderten wir von Gasenried wieder eine Stunden der Suone entlang nach Grächen
Ein herzliches Dankeschön an unsere Tourenleiterin Heidi.
Teilnehmer: Erich, Alfred, Barbara, Hedi, Kurt, Maya
Sa 2. Aug. 2025
KIBE+JO - Kletterlager Sewenhütte
Samstag, 2. August:
Schon lange voraus war klar, dass wir für das Jugend-Kletterlager eine Woche mit bestenfalls versöhnlichem Wetter erwarten dürfen. Daher konnten sich ja alle darauf einstellen und auch noch Kappe und Handschuhe einpacken.
Der frühe Start um viertel vor Sechs am Bahnhof Langenthal hatte zur Folge, dass normalerweise wohlklingende Stimmen ein verstummtes Dasein fristeten. Der Zug brachte uns ab Olten direkt nach Göschenen, wo nun allen klar wurde, dass wir im Aufstieg Regen zu erwarten hatten. Da wir bei der Haltestelle «Goretsmettlen» kein Bus-Häuschen erwarten konnten, nutzten wir die Gelegenheit, um noch die Regenkleider anzuziehen.
Der Buschauffeur verstand – obwohl Tessiner – keinen Spass und liess sich trotz Bambi-Öigli der Kinder erst im letzten Moment davon abbringen, all die Kinder-Tageskarten, in den zuvor im Bauch des Postautos verstauten Rucksäcken, sehen zu wollen. Mürrisch begann die Fahrt….und mürrisch war der Blick vieler Kinder beim Aussteigen aus dem Postauto direkt in den strömenden Regen.
Auf dem Parkplatz gabelten wir noch unsere zwei Leiter Michael und Guido auf. Diese beiden versuchten sich an einer «optimierten» Route zur Hütte hoch, der Rest der Gruppe nahm den Weg über Rieter unter die Füsse, wo wir nach einer guten Stunde Regen ein Niederschlagsarmes Fenster zur Pause nutzen konnten. Bis zur Hütte war es nicht mehr weit und schon waren wir wieder alle komplett: 14 Kinder und Jugendliche sowie vier Leiter.
Nach dem stark verregneten Aufstieg konnten wir am Nachmittag in den Klettersektoren«Hüttenfels» und «Edelweiss» noch etwas klettern und abseilen. Den Abschluss bildete eine Schauerzelle.
Sonntag, 3. August:
Zum Zmorge begrüsste uns Maurice, welcher am Nachtende zur Hütte wanderte und uns am Tisch als fünfter Leiter begrüsste. Er wird zwei Tage mit uns verbringen.
Eine Gruppe aus vier JO’lern und zwei Leitern bestieg den «Sewenchegel», die restlichen kletterten am Vormittag am «Paradiesli» und am Nachmittag im Sektor «Alpenrose». Auch das Abseilen würde mit einigen erneut geübt. Alle waren vom schönen Tag begeistert.
Montag, 4. August:
Eine Gruppe unternahm einen Ausflug zum «Ruderstock West-Grat», während die andere Gruppe mit einer Lektion Kompass+ Karte begann und sich mit «nur 50 Meter Sicht» (das stand so im Drehbuch) bei bestem Wetter zum Sektor «Seebach» begab. Dort fanden wir alles vor, was das Kletter-Herz erfreut: Toller Fels, verschiedene Schwierigkeiten (mit Betonung auf schwierig) im Vor- und Nachstieg, Mehrseillängen-Routen und Abseilen neben dem Wasserfall!
Abschliessend fand der preisgekrönte Tauchgang im See statt.
Die Leiter, bissen sich an diesem Abend bis zur letzten Minute vor dem Gewitter noch die Zähe an einer 7a-Route aus. Allen Widrigkeiten zum Trotz, wurde die Route von zwei starken Felskletterern mit Bravour begangen. Herzlichen Glückwunsch!
Dienstag, 5. August:
Eine Gruppe trat die lange Alpinwanderung zum «Spitzplanggenstock» an und war viel zu schnell dort oben und wieder zurück. Darum wurden mit dem Ruderboot auf dem See Expeditionen unternommen und Personen als Schiffbrüchige auf der Insel ausgesetzt.
Die zweite Gruppe bestand aus drei Seilschaften: Leiter, JO’lerinnen, KiBe. Am Alter liegt es also nicht um auf einen Gipfel zu klettern. Die beiden Jung-Seilschaften stiegen in der Route «Feensturm» alles selbst vor und die Leiter mussten nur dabei sein und den Überblick behalten. Und schon standen die sechs auf dem Gipfel des «Sewenchegel» und beobachteten von oben gespannt die Szenen auf dem See.
Mittwoch, 6. August:
Voller Tatendrang brach eine Gruppe erneut zum «Sewenchegel» auf, diesmal auf einer anderen Route. Der Rest der Gruppe beschäftigte sich noch am «Hüttenfels» und mit der Tyrolienne.
Unser Kletterleiter lies keine Gelegenheit aus, die älteren Teilnehmerinnen speziell zu fördern.
Die Kinder fassten ihre Tageserlebnisse in einem Bilderband zusammen, den es dann am «Jugend- und Familien-Jahresabschluss in der Waldhütte» zu bestaunen gibt.
Wir konnten fünf gemeinsame, wunderschöne Tage in den Urner Alpen verbringen, jeden Abend mit Spielen verbringen und den Sinn für das Zusammensein stärken. Eine unvergessliche, viel zu kurze Kletterwoche!
Fr 11. Juli 2025
Gemmi: Bergwanderung und SAC-Kunstausstellung
Gemmi: Bergwanderung und SAC-Kunstausstellung 11.-12. Juli 2025
TL: Toni Schmid, TL-Stv.: Margrit Gasser
Teilnehmende: Alfred Ammann, Thomas Brunner, Marcel Candraja, Dora Eggenschwiler, Rosemarie Häfliger, Brigitte Hasler, Silvia Heutschi, Rainer Hofer, Marianne Schenker, Hedi Vonarburg
Gestartet wurde am 11. Juli in Oensingen mit dem Bipperlisi um 06.44 nach Langenthal. Der IR 35 nahm uns anschliessend mit bis Bern. In Bern vervollständigte sich die Gruppe (total 12 Gemmi-Stürmer) und gemeinsam bestiegen wir den Zug nach Visp. Die verspätete Abfahrt in Bern liess nichts Gutes erahnen. Tatsächlich blieb der voranfahrende Zug nach Interlaken in Thun stecken. Dessen Passagiere bestiegen in Thun «unseren» Zug, was zu engeren Verhältnissen und zu Stehplätzen führte. Letztendlich kamen wir in Visp mit einer Verspätung von über 20 Minuten an. Diese Verspätung führte dazu, dass wir Leukerbad mit einer Stunde Verspätung erreichten. Dafür bestiegen wir den Ortsbus bis zur Gemmi-Bahn.
Die Bergwanderung via alten Säumerweg zum Gemmi-Pass schafften 7 Teilnehmende unter der Führung von Thomas sowie 5 mit der Gondel. Thomas gilt somit der erste Dank. Nach der Mittagsrast ging es weiter durch eine hochalpine Auenlandschaft des Lämmerenbodens, danach hoch zur Lämmerenhütte. Es folgten Bezug des Schlafraumes und die erste Stärkung in der Hütte. Wahrscheinlich dachte am 1. Tag noch niemand an die Kunstausstellung. Ein zweiter Dank geht an Margrit, die die Verteilung des Abendessens mit Liebe übernahm.
Am 2. Tag, vor der Abwanderung, wies Toni darauf hin, dass er zufälligerweise in der Hütte das dort platzierte Kunstwerk entdeckt hatte. Nun war das Bewusstsein für die SAC-Kunstausstellung «Passage» erwacht. Es folgten der Hüttenabstieg, die Durchquerung der Auenlandschaft, vorbei am Lämmerensee bis zum Daubensee. Der schöne Wanderweg am linken Seeufer des Daubensees entlang führte dazu, dass wir weitere Kunstwerke verpassten. Bei den zwei Kunstwerken am Ende des Daubensees wurde überlegt, was diese uns «sagen» möchten.
Bei der Weiterwanderung in Richtung Berghotel Schwarenbach wurden wir von den Künstlern Klara Schilliger und Valerian Maly überrascht. Sie erklärten uns gerne ihre Ideen, die zu ihrem Kunstwerk «Falten und Furchen» führten. Eindrücklich war auch das letzte Kunstwerk vor Sunnbüel, das Thomas demonstrierte: Die Dämmung eines Glockengeläuts durch ein Schaffell. Vielleicht werden die Menschen zukünftig mehrheitlich ihre Ohren mit Schaffell schützen.
Im Vergleich zu den Kunstwerken darf nicht vergessen werden, was die Natur uns alles bot: Bei der Hütte der Bergfuchs, der von Küchenresten profitieren durfte und die Alpendohlen, die ihre Flugkünste zum Besten gaben und wahrscheinlich auch von den Küchenresten etwas abbekamen. Die jungen Bergfinken, deren Fütterung durch die Eltern beobachtet werden konnte sowie die wunderschöne Auenlandschaft mit ihrer vielseitigen Blumenpracht. Auch die Bartgeier waren am Freitag aktiv.
Ab Sunnbüel ging es mit der Gondel runter nach Kandersteg-Talstation. Der Bus zum Bahnhof war kurz vorher abgefahren. Auf die Wanderung zum Bahnhof wurde verzichtet, weil dann aus zeitlichen Gründen ein gemeinsamer Abschiedstrunk nicht mehr möglich gewesen wäre. So wurde beschlossen, den Abschiedstrunk neben der Talstation einzunehmen und auf den nächsten Bus zu warten. Überrascht wurden wir hier von Silvia, die die Kosten für den Abschiedstrunk übernahm. Ihr gilt der dritte Dank.
Bei der Heimreise Kandersteg-Bern-Langenthal-Oensingen überraschte uns die SBB nicht mehr. Der letzte Dank gilt dem Tourenleiter Toni, der die Gruppe ohne «Verluste» nach Hause führte.
Rainer Hofer (zum erstenmal dabei)
Sa 5. Juli 2025
Pointes du Mourti 3563m (30x3000m)
Zu elft steigen wir am Samstag Nachmittag von der Postautohaltstelle Moiry – Glacier zur Moiry Hütte hoch. Zuerst über eine Moräne, ähnlich dem Weg zur Dossenhütte und zum Schluss über einen steilen Grashang hoch zur Hütte. Der Hüttenweg ist mit 500 m Höhendifferenz und gut 1h30 recht kurz. So ist rasch klar, dass die Hütte viele Tagesgäste zählt. Wolken umspielen den Gipfel der Pointes du Mourti, so dass wir den Aufstieg nur in kurzen Wolkenfenster sehen können.
Die Hütte wurde vor ein paar Jahren um einen modernen Anbau in Form eines Quadres erweitert. Dieser beinhaltet den Aufenthaltsraum mit geschosshohen Panoramafester, den Küchenbereich, Schlaf und Hüttenwarträme im Obergeschoss. Die Aussicht beim Nachtessen ist gewaltig. Offenbar wurden die Schlafplätze in der alten Hütte beim Umbau nicht renoviert. Die Pritschen knarzen bei der kleinsten Bewegung aufs übelste. Kein Wunder beklagen sich einige Teilnehmer am Morgen über wenig erholsamen Schlaf.
Bei Sonnenaufgang verlassen wir die Hütte in Richtung Col du Pigne. Auf 3000 m Höhe betreten wir den Gletscher und überqueren diesen in Richtung Westen in vier Seilschaften zum Einstieg in den Nord-ost Grates der Pointes du Morti. Über einen leichten Blockgrat gewinnen wir am kurzen Seil gehend rasch an Höhe. Kurz nach 9 stehen wir auf dem Gipfel und können ein weiteres Mal das 30 x 3000er Banner entrollen. Das Wetter meint es gut mit uns. Die von Westen heranziehenden Wolken halten sich zurück bis wir wieder im Abstieg sind. Erst zwei Minuten bevor wird in Moiry Glacier das Postauto besteigen fallen die ersten vereinzelten Regentropfen.
Teilnehmende: Samuel, Daniel, André, Jürg, Julia, Sina, Manuel, Brigitte, Tom, Fritz und Heli
Text und Fotos: Guggi
So 29. Jun. 2025
Kanutour Doubs
Tourenbericht Kanutour Goumois-Soubey, 29. Juni 2025
Gut gelaunt trafen sich alle 16 Teilnehmenden in Solothurn im Zug, besetzten vier ganze Abteile und verkürzten sich die schöne Fahrt durch interessante Gespräche.
Auch wenn eine gewisses Aufregung über die bevorstehende Kanutour verständlich gewesen wäre, mochte man davon nichts merken. In Saignelégier durften sich die Kinder auf dem Spielplatz vergnügen während die Erwachsenen sich an einem Café à la jurassienne stärkten. Nach Goumois führte uns der Bus in einer haargenauen Fahrt durch die Umgebung. Um 11h erhielten wir eine recht theoretische Instruktion von Marcel, der uns unseren Guide und seine Begleiter vorstellte und uns dann auf die Kanus verteilte. Insgesamt belegten wir sieben Kanus, sassen also zu zweit oder zu dritt darin und wechselten gelegentlich die Belegung.
Nach einer guten Stunde galt es, bei der ersten Stromschnelle links anzulegen, um die Kanus wegen dem tiefen Wasserstand (von nur knapp über 6 m3/s) über die Schwelle zu schieben. Nach einem weiteren Abschnitt von ca. 1,5 Stunden galt es, die aus Fahrtrichtung sehr undurchsichtige Fahrspur zu wählen und über eine weitere Schwelle zu fahren. Diese Prüfung bestanden alle mit Bravour! Die wohlverdiente Mittagspause konnten wir ausgiebig geniessen und mit einem Bad im kühlen Doubs war diese Stunde für alle sehr kurzweilig.
Auf dem letzten Drittel kam noch einmal Spannung auf, als die den Doubs umgebenden Weiden mit ihren tiefhängenden Ästen teilweise gefährlich nahe an der Ideallinie auftauchten.
Insgesamt waren wir bis nach Soubey gute fünf Stunden unterwegs und den meisten war die Anstrengung anzusehen, herrschten doch tagsüber Temperaturen von über 30 °C!
Bestimmt werden einige unserer «Flusskünstler» am Jugend-Jahresabschluss für ihre Kunststücke und Pirouetten noch geehrt werden.
Fr 27. Jun. 2025
Simplon-Sirwoltesattel
Kurz nach neun Uhr starten wir in Simplon Engeloch. Während des Aufstiegs zum Sirwoltesee- und Weiher weht eine angenehme Brise. Die Stille wird getrübt durch einen Militärhelikopter; das Gebiet wird von der Schweizer Armee als Artillierie Schiessplatz genutzt und momentan werden die “sterblichen Überreste” der Granaten eingesammelt und ins Tal gebracht. Links und rechts des Wanderweges bewundern wir den Bergfrühling mit vielen leuchtenden Alpenrosen. Auf der Höhe Wysse Bode ist neben dem tosenden Wasserfall eine Steilstufe zu überwinden bevor wir den Siwoltesee und ein paar Minuten später den Sirwoltweiher erreichen. Bei der Reko Tour drei Tage vorher war der Sirwolteweiher noch mit Eis- und Schneeschollen übersät, die Sonne hat mit hohen Temperaturen das Bild völlig verändert. Glatt und ohne Schollen zeigen sich heute die beiden Bergseen. Nach der Überschreitung des Sirwoltesattels (2620 m) führt der Weg angenehm dem Hang entlang zum Bistinepass und hinunter zum Simplonpass.
Mitgewandert sind: Margit, Hedi, Elisabeth, Alfred, Marcel, Christian, Urs (TL)
Bilder: Margrit/Elisabeth
Fr 13. Jun. 2025
Klettern Les Sommêtres
Pünktlich um 15h23 traf sich eine Schar von 8 Kindern und Jugendlichen sowie 4 Erwachsenen am Bahnhof von Le Noirmont. Die unnatürlich grosse Hitze von um die 28 °C machte auch auf einer Höhe von 1‘000 Metern den meisten zu schaffen. Nach einem ersten Aufstieg fanden wir auf der Anhöhe oberhalb dem Dorf einen Trinkwasserbrunnen. Das kühle Nass wurde reichlich ausgekostet und erbrachte die erhoffte Abkühlung.
Wenn man sich als JO den Grat der Sommêtres vornimmt, müssen zuerst alle mit dem bevorstehenden Kletterstil vertraut gemacht werden. Aus diesem Grund nahmen wir uns vor, den letzten Aufschwung mit Halbseilen zu klettern. Zuerst ging es entlang eines improvisierten Klettersteiges in die Scharte hoch. So konnten sich alle mit den ausgesetzten Verhältnissen vertraut machen.
In der Scharte wurde angeseilt und wenig erstaunlich festgestellt, dass die Seilschaften relativ gross wurden und die Leiter ihre Nachsteigenden mittels „Weichen“ nachsichern und so den Aufstieg bewältigen würden.
Das nachfolgende Gipfelerlebnis löste bei allen eine riesige Genugtuung aus. Die grossartige Aussicht über das Tal des Doubs überwältigte alle. Wegen des späten Einstiegs war die Zeit schon fortgeschritten. Ebenfalls dröhnte es – obwohl theoretisch nicht vorgesehen – aus einer mächtigen Gewitterwolke über dem Mont-Soleil. Dies veranlasste uns, den Rückweg anzutreten.
Anfänglich wollten wir in der Cabane des Sommêtres übernachten. Schlafplätze für die kleine Hütte lassen sich nicht reservieren, Platz für uns hätte es aber reichlich gehabt. Dennoch entschlossen wir uns gegen diese Variante, da die Bewegungsfreiheit für die Kinder doch relativ klein gewesen wäre. So zogen wir an der Hütte vorbei.
Ab dem Bahnhof Le Noirmont war es nicht mehr weit bis zum bereits eingerichteten Zeltlager auf dem Camping „Les Creux-des-Biches“. Dort wurde auf dem Holzfeuer das Znacht zubereitet und kurz vor dem Sonnenuntergang waren alle verpflegt.
Am Samstag starteten wir früh und konnten um 8h30 am Bahnhof noch den später angereisten Ruben begrüssen. Gemeinsam stiegen wir dem Gratfuss entlang ab bis zur untersten Scharte. Dort wurde im Aufstieg zur Scharte erneut das Klettern und Sichern mit Halbseilen (an Bäumen) geübt. In drei Seilschaften beabsichtigten wir, die nachfolgenden drei Aufschwünge zu überklettern
Anfänglich standen wir vor den schwierigsten Kletterstellen des ganzen Tages, eine rund 20 Meter hohe Verschneidung führte hoch zum Grat und forderte alle stark. Die Kletterei war sehr abwechslungsreich und bot alles, was eine Grattour bieten kann: Interessante Kletterstellen, Sichern um Bäume und Felszacken, abklettern, Gehen am halblangen Seil, Abseilen, Stägeren über Felsstufen sowie den richtigen Weg finden.
Etwas früher als am Vortag waren wir zwar zurück auf dem Camping, die Tour hat aber dennoch viel Zeit in Anspruch genommen. Zum Znacht gab es ein feines Pilzrisotto aus dem Feuertopf und danach den wohlverdienten Geburtstags-Kuchen.
Bereits in der Nacht gab es erste schwache Niederschläge, welche sich bis zum Zmorge durchzogen. Obwohl der Wetterbericht für die Mittagsstunden Sonnenschein versprach, wollten wir nicht riskieren, ins prognostizierte, schwere Gewitter zu geraten. Die vergangenen zwei Tage hatten allen genügend Energie abgefordert und so entschieden wir uns, anstelle des direkten Nachhauseweges einen Besuch in der Schoggi-Fabrik von Camille-Bloch einzubauen. Die Ausstellung ist kulturell wie kulinarisch sehr spannend gestaltet.
Für alle Beteiligten war das Wochenende eine grosse Bereicherung und alle haben Einblicke in eine andere Dimension des Bergsteigens erhalten. Auch das Leben auf dem Campingplatz hat den Zusammenhalt sowie die Gruppendynamik weiter vertieft.
Fr 6. Jun. 2025
Bergwanderung Muotathal - Stalden - Gross Band - Mittenwald - Plattenweg
Die Anreise über Olten, Luzern, Schwyz zieht sich in die Länge, da bleibt schon mal Zeit für einen ersten Austausch. Die Strecke von Schwyz ins Muotathal wird ziemlich laut und lebhaft, Stoss und Höllloch scheinen immer noch begehrte Ziele für eine Schulreise zu sein.
Nach obligatem Kaffee starten wir unsere Wanderung. Der erste Kilometer, vorbei am Eingang zum Höllloch, folgt leider der geteerten Pragelpass-Strasse, diese teilen wir mit Traktoren, welche mit Vieh für die Sömmerung auf den umliegenden Alpen unterwegs sind.
So, das haben wir hinter uns, die Wanderung kann richtig beginnen. Via Fedli und Chalberblätz – das sind noch schöne Flurnamn – folgen wir dem eindrücklichen Bergweg Gross Band. Der Weg schlängelt sich abwechslungsreich dem Felsband entlang, mal rauf mal runter, mal breiter, mal schmal und mit Seilen gesichert. Die Sicht runter zum Fluss Muota und die gegenüberliegende Bergseite ist fantastisch. Ein Blick nach oben zu den Felsen über uns lohnt sich ebenfalls. Nach dem verdienten Mittagshalt auf der Weide der Alp Brämis überqueren wir das Gebiet Gschwänd und bewundern die Vielfalt an Blumen und Kräutern. Die Käserei von Mittlist bietet Kaffee, verschiedene Glaces und natürlich Alpkäse an, so viel Zeit für eine Pause muss sein. Obwohl, der Himmel hat sich mit Wolken gefüllt, Gewitter waren eh angekündigt, trocken kommen wir so wohl nicht ins Ziel. Zu Beginn des Plattenweges fallen eine ernstzunehmende Anzahl Tropfen vom Himmel. Wir entscheiden uns auf Regenkleidung umzustellen. Nach fünf Minuten ist der Spuk vorbei, der Regen weicht einer tüppigen Wärme, Tenuewechsel. Wir durchqueren das Gebiet Schluecht auf dem besagten Plattenweg. Eindrücklich wie dieser tolle Weg durch das Geröllfeld angelegt wurde. Der Abstieg nach Stalden durch Feld und Wald ist ziemlich steil und fordert nochmals die volle Aufmerksamkeit. Das Feierabendbier im Restaurant Höllloch haben wir uns verdient.
Es wanderten mit – Barbara, Margrit, Rosemarie, Alfred, Marcel, Thomas (TL)
Mi 30. Apr. 2025
Klettern Finale Ligure (Italien)
Finale 2025 war super :-)
Bilder sagen mehr als 1000 Worte
So 27. Apr. 2025
Apéro Hällchöpfli
Apéro Hällchöpfli
am traditionellen Apéro auf dem Hällchöpfli, wie immer gespendet von der Seniorenkommission, und dem anschliessenden Mittagessen in der Buechmatt nahmen bei bestem Wetter total 26 Kameradinnen und Kameraden teil. Toni Schmid als Obmann der SAC-Senioren und André Berger als Sektionspräsident konnten die stattliche Anzahl Mitglieder auf dem “Gipfel” begrüssen.
Die Küchenmannschaft um Margrit Gasser hat uns wieder mit einem feinen Mittagessen verwöhnt. Dabei wurden ihre beiden treuen Helfer, Fritz und Silvia Bernhard, von der Seniorenkommission mit einem Präsent geehrt.
Nach einem gemütlichen Beisammensein mit guten Diskussionen und Erinnerungsschwelgen aus der Vergangenheit ging wieder ein kameradschaftlicher Tag vorbei.
Toni Schmid
Do 24. Apr. 2025
Senioren-Frühllingswanderung
Punkt 11:00 Uhr starten wir 12 Senioren, frohgelaunt trotz des stark verhangenen Himmels, bei der Holzbrücke in Wangen an der Aare auf der linken Flussseite hinunter nach Walliswil bei Niederbipp. Wir freuen uns an der ruhig dahin fliessenden Aare mit ihren wunderschönen Schilfgürteln, der aus dem Winterschlaf aufgewachten Natur, den brütenden Schwänen und sonstigen Wasservögeln, Pferden und Rindviechern. Der rund einstündige Hinweg bietet Gelegenheit zum Plaudern und sich auszutauschen. Kurz vor dem Ziel erwischt uns doch noch ein Regenschauer.
Umso willkommener ist die Einkehr im Restaurant Oberli, wo wir uns mit Schüsselsalat, Hörnli mit Gehacktem und Apfelschnitzen verköstigen. Die Kaffeerunde wird von der Seniorenkommission offeriert. Unsere beiden ältesten Teilnehmerinnen, Rösli (101) und Lotti (91) lassen die Gelegenheit nicht aus, dazu noch ein feines Dessert zu verspeisen. Offenbar hilft das, bei guter Gesundheit alt zu werden…
Um 14:00 Uhr brechen wir bei Sonnenschein zum Rückweg auf; über den Steg auf die rechte Seite der Aare, wo auch Biber ihre Spuren hinterlassen haben. In gemütlichem Tempo kommen wir zur Brücke beim Waffenplatz, wo sich Lotti von der Gruppe verabschiedet, um den Heimweg durch den Wald nach Oberbipp unter die Füsse zu nehmen. Vorbei an der Mündung der Alte Ösch in die Aare mit dem Blick auf die Kirche und der Burg des Städtchens Wangen an der Aare erreichen und überqueren wir die majestätische Holzbrücke. Somit haben wir den Kreis geschlossen und sind wieder beim Ausgangspunkt. Dankbar, eine schöne Wanderung miteinander verbracht zu haben, treten wir individuell die Heimkehr an. - Danke an alle Teilnehmenden für das Mitkommen und die angenehme Atmosphäre.
Reinhard Hasler, Wanderleiter
Fotos von Brigitte, Kurt, Reinhard
Fr 21. Feb. 2025
Schneeschuhwanderung Oberiberg
Oberiberg, Talstation Laucheren
Ausgerüstet mit Kaffee und Gipfeli starten wir bei Frühlingstemperaturen zu unserer Schneeschuhtour über Furggelen, Furggelenstock, Ibergeregg und zurück nach Oberiberg. Jacken, Mützen, Handschuhe können im Rucksack verstaut werden, nicht aber die Sonnencreme, diese brauchen wir unbedingt bei diesem herrlichen Wetter. Wir kommen gut voran, die Tour wird oft begangen und ist entsprechend gut gespurt. An einzelnen Stellen, fehlt aber schon der Schnee. Nach dem zweistündigen Aufstieg gönnen wir uns auf dem Gipfel eine sonnige Mittagsrast. Wir sind gut in der Zeit, so können wir uns auf der Ibergeregg eine kurze Pause auf der Terrasse des Bergrestaurants gönnen bevor wir den Abstieg nach Oberiberg beginnen. Dieser Teil der Tour ist als Winterwanderweg ausgelegt und entsprechend gespurt. Die Schneeschuhe brauchen wir dazu nicht mehr.
Den Tag genossen haben Margrit Meier, Barbara Aeschbacher, Marcel Candraja, Thomas Brunner (TL)
Mi 29. Jan. 2025
Rund um den Chasseral
So lautet Victor’s Ausschreibung der Schneeschuhtour im Tourenprogramm, ergänzt mit Distanz, Höhenmeter und Dauer. Mittels Mail informiert er uns bereits am Sonntagabend über die unsichere Wetterlage; am Montag folgt eine Alternative, entschieden wird kurzfristig am Dienstagabend. Die Reko-Tour vom Dienstag zum geplanten Ziel zeigt unserem Tourenleiter ein klares Bild - der Chasseral geizt mit Schnee. Und somit wird die Tour ins Berner Oberland verlegt. Hier die angesagten Daten:
SS Trail : Gurnigelbad 1150m - obere Gurnigel 1548m – Gurnigel Berghaus – Schüpfeflue 1721m – Selibüel 1750m – Stierehütte
Obwohl nur noch zwei Teilnehmer an dieser Tour dabei sein wollen, will uns Victor in die Schönheiten des tiefverschneiten Gurnigels führen. Was wir beim Zusammenkommen am Bahnhof in Bern noch nicht wissen, es wird ein Tag, wie es sich für einen Wintertag, einen Bilderbuchtag, gehört. Die Tour startet unmittelbar neben der Bushaltestelle Oberer Gurnigel und führt zuerst über gut begehbares Gelände via Gurnigel Berghütte auf den oberen Gurnigel. Der gleichen Spur folgend ein kurzes Stück auf dem Bergrücken zurück, die Schüpfeflue, wenn auch noch etwas unklar im Nebel, vor Augen. Durch den Wald, am im Umbau befindlichen Berghaus Gurnigelpass am Pt. 1638 um den Selibüel und Pt 1635 zum Selibüelsattel. Wir sind froh und dankbar um die bereits «etwas vorgestapfte» Spur, teilweise liegt doch eine gute Portion Pulverschnee. Oben auf der Schüpfeflue zeigt sich ein großartiges Panorama, dabei sein zahlt sich aus. Bald geht’s wieder auf gleicher Spur zurück, etwas nach dem Selibüelsattel via Berggasthaus Selibüel zum eigentlichen Selibüel – einem mehr als lohnenden Aussichtspunkt, wenn auch der Aufstieg im tiefen Schnee einem kleinen Stück Arbeit ähnelte. Nach ausgiebigem Panoramagenuss folgt der Schlussteil zur Bushaltestelle Oberer Gurnigel.
Herzlichen Dank Victor für diese großartige Tour.
Teilnehmer: Marcel (Bericht), Heidi, Viktor
